Die Wasserburg Lüttinghof wurde zum ersten Mal 1308 urkundlich erwähnt und war seit dieser Zeit Wohnstätte für insgesamt sieben Familien. Nachdem die Schäden des zweiten Weltkrieges bis 1955 beseitigt worden waren, erwarb die Stadt Gelsenkirchen das Gebiet mit der Burg im Jahr 1976, wodurch diese heute zu Gelsenkirchen-Hassel gehört.
Nach weiteren Restaurierungsarbeiten an der Hauptburg, die 1978 abgeschlossen wurden, übernahm das Westfälische Museumsamt  mit  Sitz  in  Münster  die 

Betreuung der Burg. Diesem, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zugehörigen Amt, ist es zu verdanken, daß auf dem Areal der Burg Lüttinghof eine zentrale Restaurierungswerkstatt (u.a. mit einem Fotolabor, Fachwerkstätten etc.) errichtet wurde, die der Anordnung der, aus dem 18. Jahrhundert stammenden, ehemaligen Wohn- und Wirtschaftsgebäude entspricht. Trotz der Restaurierung und der modernen Einrichtung im Innern der Burg wurde Wert auf einen Bezug zur Vergangenheit gelegt. So sind die Bodenbeläge, nach gründlicher Aufarbeitung wieder eingefügt und der Barockkamin als Abguß des Originals, wieder aufgebaut worden.
Im Sommer 2002 musste der LWL seine Tätigkeiten auf dem Areal der Wasserburg Lüttinghof aus finanziellen Gründen leider einstellen. Nach einer Übergangsphase „fährt“ die Wasserburg seit 2005 aber wieder in ruhigerem Fahrwasser, steht sie seitdem doch unter der Leitung der Westfälisch-Lippischen Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH (WLV). 
Die Gastronomie in der Wasserburg Lüttinghof wurde Anfang 2007 von der Familie Meck übernommen (www.Wasserburg-Luettinghof.de).