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Dieser gemeinnützige Verein hat es sich grundsätzlich zur Aufgabe gemacht, junge aufstrebende Künstler und Musiker zu fördern. Als Träger, Veranstalter und Förderer der „Kammerkonzerte auf der Wasserburg Lüttinghof“ bestehen seine Aufgaben darin, die Finanzierung zu gewährleisten und bei der Organisation zu unterstützen. Für die künstlerischen Belange ist der Initiator und künstlerische Leiter der Reihe, Volker Zwetzschke, zuständig. Jeder Musikinteressierte ist herzlich willkommen Mitglied des Vereins zu werden. Für einen Jahresbeitrag von 62,- € haben die Mitglieder kostenlosen Zugang zu Sonderveranstaltungen und werden auch frühzeitig und ausführlich über die Konzerte des Freundeskreises informiert, sodaß sie immer problemlos Karten bekommen können. Seit seiner Gründung im Jahre 1996 hat der Freundeskreis mit dieser Konzertreihe einen wichtigen Mosaikstein in der Kulturlandschaft des nördlichen Ruhrgebiets und eine „musikalische Klammer“ vor allem zwischen den Städten Gelsenkirchen und Marl, aber auch Herten, Gladbeck, Dorsten, Haltern und neuerdings vermehrt Recklinghausen geschaffen. Das ergänzende Angebot an Kammerkonzerten mit jungen, hochkarätigen Interpreten und sorgfältig vorbereiteten, thematisch strukturierten Programmen wurde von Beginn an vom Publikum hervorragend angenommen und mit bis dato stets ausverkauften Veranstaltungen honoriert. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an unser treues Publikum! Es ist dem in Marl ansässigen Verein ein Anliegen, das umliegende (Rhein-) Ruhrgebiet in all seinen Facetten in diesem Freundeskreis repräsentiert zu wissen. Der Wunsch nach universaler Vielschichtigkeit, was Interessen und Kontakte betrifft, zeigt sich auch in der Zusammensetzung des Vorstandes:
Inhaltliche
Aspekte der Ziel dieser Konzertreihe ist es, jungen aufstrebenden Künstlern die Möglichkeit zu bieten, sich in einem stilvollen Rahmen einem größeren Publikum präsentieren zu können. Es wurden deshalb von dem künstlerischen Leiter der Reihe Kontakte zu Musikhochschulen, internationalen Wettbewerben und freischaffenden Musikern im ganzen Land und darüber hinaus geknüpft. In Sonderkonzerten sind aber auch renommierte („Alt-“) Künstler zu hören. Neben den Soloabenden, bei denen die jungen Künstler und ihr Können im Vordergrund stehen, gibt es zusätzlich noch Konzerte mit thematisch strukturierten Programmen, die dann auch von mehreren Interpreten gestaltet werden, wie z.B. bei dem seit 1997 laufenden Beethoven-Zyklus oder auch „Aufforderung zum Tanz“ – Der konzertante Klavierwalzer (1999), „Übung macht den Meister“ – Die Geschichte der virtuosen Konzertetüde von Bach bis Messiaen (2000), Schubert „1828“ (2008). Ebenso die Programminhalte betreffend geht diese Reihe neue Wege. Es soll das „Neue“ im „Alten“ (wieder-) entdeckt oder moderne Musik gespielt werden, jedoch immer in Verbindung mit bekanntem Repertoire. Eine weitere Besonderheit besteht darin, daß die Konzerte entweder von einem Moderator oder von den Interpreten selbst moderiert werden. Dadurch eröffnet sich den Zuhörern ein umfassenderer Zugang zu den Werken, der sich durch herkömmliche Programmhefttexte – auch wenn sie sorgfältigst vorbereitet sein sollten – einfach nicht erschließen kann. Es sind vier Konzerte pro Halbjahr zu hören, wobei die unterschiedlichsten Instrumentengattungen zur Geltung kommen sollen. Die Konzerte finden im Rittersaal der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Wasserburg Lüttinghof in der Regel am Sonntag, nachmittags um 17 Uhr statt. So wird die wunderschöne Umgebung mit ihrer einzigartigen Atmosphäre mit eingebunden, die zu einem Spaziergang vor dem Konzert und einem Abendessen danach im Burgkeller einlädt. |