|
Kaori Yamagami
Die aus Kanada stammende und in Kön lebende Cellistin Kaori Yamagami
(*15. März 1982) begann schon im Alter von drei Jahren mit dem
Cellospiel und gab ihr Solo-Debüt bereits mit sechs Jahren in Toronto.
Seitdem erhielt die junge Cellistin zahlreiche Preise und gastierte bei
vielen bedeutenden Orchestern und Festivals in Nord-Amerika, Europa und
Asien.
Kaori Yamagami spielte u.a. mit dem Philadelphia Orchestra, dem
L`Orchestre de Paris, dem CBC Radio Orchestra Vancouver, dem Toronto
Symphony Orchestra, dem Montreal Symphony Orchestra und dem Sapporo
Symphony Orchestra. Weiterhin konzertierte sie beim Ravinia Festival,
Chicago, beim Verbier Festival und beim Kronberg Cello Festival, wo sie
sich einen Konzertabend mit Natalia Gutman teilte.
Kammermusikpartner von Kaori Yamagami waren u.a. Gidon Kremer, Juri
Bashmet, Eduard Brunner, Markus Groh, Nils Mökemeyer und Daishin
Kashimoto.
Bereits mit 13 Jahren schrieb sich Yamagami mit Hilfe eines
Voll-Stipendiums am renommierten Curtis Institute of Music, Philadelphia
ein und wurde im gleichen Jahr erste Preisträgerin des JAA Music Awards,
New York/USA. 1997 – im Alter von 15 Jahren – erhielt sie den Prix du
Meilleur Espoirs, den Nachwuchspreis des International Rostropovich
Competition in Paris. Sie erhielt außerdem den Beebe Fellowship Award,
Boston, den Sylvia Gelber Award des Canada Council for the Arts, den
Ingrid zu Solms Preis der Kronberg Academy und den Firmenich Cello Preis
des Verbier Festival & Academy.
Im Anschluss an ihre Studien in Philadelphia/USA, wechselte Yamagami
2001 an das New England Conservatory in Boston, um dort in der
Cello-Klasse von Prof. Paul Katz zu studieren. Im Jahre 2003 gewann
Yamagami den Canada Council for the Arts Instrument Bank Competiton.
Im selben Jahr wurde sie in die Cello-Klasse von Prof. Frans Helmerson
an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln aufgenommen.
Kaori Yamagami nahm an zahlreichen Meisterkursen und Sommerakademien
teil und arbeitete mit Künstlern wie Seiji Ozawa, André Previn,
Anne-Sophie Mutter, Gary Hoffmann, Boris Pergamenschikow, Mario Brunello,
Pamela Frank und Ralph Kirschbaum.
2005 belegte Yamagami den 4. Preis des International Rostropovich
Competition. 2007 erhielt sie den Diplom Prize des International
Tchaikovsky Competition in Moskau und 2008 den 2. Preis des Vibrarte
International Competition Paris.
Anfang 2010 war sie auf einer Deutschland-Tournee mit der Klassischen
Philharmonie Bonn mit neun Konzerten, u.a. in der Laeiszhalle Hamburg,
der Glocke, Bremen und bei einem Recital in der Persimmon Hall in Tokyo
zu hören. Im Juni wurde sie in das Förderprogramm der Werner Richard –
Dr. Carl Dörken Stiftung aufgenommen und erhielt ein Engagement als neue
Solo-Cellistin der Amsterdam Sinfonietta. Im Oktober diesen Jahres ist
Kaori Yamagami als Dozentin eingeladen, im Rahmen von „Musik
miteinander” an der Kronberg Academy junge Nachwuchsmusiker zu
unterrichten.
Yamagami spielt auf einem Cello von Giovanni Grancino aus dem Jahre
1682, das ihr von einem privaten Sponsor zur Verfügung gestellt wird. |