Liv Migdal
begann mit dem Geigenspiel im Alter von drei Jahren. Als Fünfjährige erhielt sie ihren ersten Unterricht. Von 1994 bis 2002 war sie mehrfach erste Preisträgerin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Mit elf Jahren wurde sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock aufgenommen. Sie studiert dort bei Prof. Christiane Hutcap und nahm an einer Reihe von Meisterkursen, u.a. bei Mauricio Fuks und Igor Ozim teil. Seit 2001 ist sie Stipendiatin der Horst-Rahe-Stiftung für musikalische Höchstbegabungen.
Im Jahr 2005 gewann Liv Migdal in Italien den Premio Utopia Napoli. Im gleichen Jahr erspielte sie sich ein Stipendium der Werner Richard–Dr. Carl Dörken-Stiftung. Im März 2009 wurde sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und kurz danach auch der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now“. Die Preisträgerin des 1. Internationalen Hindemith Wettbewerbs in Berlin spielte 2008 und 2009 mit großem Erfolg in der Laeisz-Musikhalle Hamburg die Violinkonzerte von Tschaikowsky und Mendelssohn.
Anfang 2010 errang sie den 1. Preis beim internationalen Streicherwettbewerb der Yamaha Music Foundation of Europe und im April desselben Jahres gewann sie den GWK-Förderpreis Musik.
Neben einer Reihe von Aufnahmen für den NDR und DLRadio Kultur wurden einige ihrer Konzertauftritte auch live vom Rundfunk übertragen. Konzerteinladungen führten sie in zahlreiche europäische Länder. Liv Migdal gab Violinabende in Deutschland, Schweden, Österreich und der Schweiz, in Italien, Slowenien, Polen und Israel. Die junge Musikerin war Gast bei internationalen Festivals und tritt regelmäßig als Solistin mit verschiedenen Orchestern auf. Im Herbst 2010 konzertierte sie erstmalig in China.