Weitere musikalische Anregungen erhielt er außerdem im Rahmen von
Meisterkursen von Tibor Szasz (Freiburg), Volker Banfield (Hamburg), Einar
Steen-Nøkleberg (Hannover), Hans Leygraf (Salzburg), Bernd Glemser (Würzburg)
und Mikhail M. Aleksandrow (Moskau).
Nebenher widmete Volker Zwetzschke sich von 1992-97 dem Studium der Philosophie bei Prof.
Dr. Albert Stüttgen an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster.
Als Klavierpädagoge ist er seit Mitte der 1990er Jahre tätig und hat
mittlerweile einer ganzen Reihe von Schüler(inne)n den Zugang zu
deutschen Musikhochschulen ermöglicht. 2008 assistierte er erstmalig als
Dozent bei einem Internationalen Klaviermeisterkurs von Oleg Polianski auf
Einladung der Dorit und Kurt Knorre-Stiftung.
Des Weiteren ist er Initiator und künstlerischer Leiter der 1996 begründeten
Reihe der „Kammerkonzerte auf der Wasserburg Lüttinghof“ in
Gelsenkirchen. Von 2001-03 zeichnete Volker Zwetzschke ebenfalls für die
künstlerische Leitung des „Europäischen Klassikfestival Ruhr“
verantwortlich. Für dieses Festival konzipierte er 2008 im Rahmen der
Vorbereitungen auf das Kulturhauptstadtprojekt RUHR.2010 die Reihe „Ars
musica ad Lupiam“ (Konzerte in Burgen, Schlössern, Kirchen und
Kapellen entlang der Lippe von Hamm bis Wesel) und hat für 2009 die
gesamte Leitung als Intendant übernommen.
Klavierduo
INVIA
„Sie gehören inzwischen zu den führenden Klavier-Duos in
Deutschland“
so titelte die Westdeutsche Allgemeine Zeitung nach einem
Klavierabend im Juni 2003.
Seit 1996 spielt Volker Zwetzschke regelmäßig mit seiner Duopartnerin
und Ehefrau Jana Prjaschennikowa in der Besetzung für Klavier zu vier
Händen. Zusätzlich zu ihrer solistischen Ausbildung studierten sie
2001-04 speziell als Klavierduo an der Musikhochschule Detmold bei Prof.
Michael Keller. Gemeinsam besuchten sie Meisterkurse bei Radoslav Kvapil
(Prag) mit dem Schwerpunkt „Tschechisch-böhmische Musik“ und
dem Klavierduo Begona Uriarte / Karl-Hermann Mrongovius (München).
Beim „Kawai-Wettbewerb 2000“ der Musikhochschule Münster gewannen sie
den 1. Preis und werden seitdem von der europäischen Kawai-Vertretung gefördert.
Beim „6th Concours Grieg – International Competition for Pianists in
Oslo 2005“ wurden ihnen gleich vier Preise zuerkannt: 1. Preis (Prix
d`Oslo), Grieg-Preis, Publikumspreis und Sponsorenpreis. Des Weiteren beinhaltete der Wettbewerbsgewinn eine von der Internationalen Grieg-Gesellschaft Oslo geförderte
Super Audio CD-Produktion (erschienen Dezember 2006).
Einer ausgeprägten inländischen Konzerttätigkeit mit Auftritten und Einladungen im Rahmen renommierter Reihen und Festivals stehen erfolgreiche Gastspiele im europäischen Ausland gegenüber (z.B.
Internationales Grieg-Festival Oslo, Internationales Festival „Лютневі музичні вечори“ Ukraine,
Europäisches Klassikfestival Ruhr, Internationales Musikfest Goslar Harz...).
Ferner konzertieren sie regelmäßig in den GUS-Staaten, zuletzt im September 2005 auf Einladung der Königlichen Botschaft Norwegen (Moskau) mit mehreren Soloabenden in der russischen Hauptstadt. Zum Jahresanfang sorgten sie im „Großen Säulensaal“ der Ukrainischen Nationalphilharmonie in Kiew für die ukrainische Erstaufführung des Konzerts für vier Claviere von
J.S. Bach, welches von Rundfunk und Fernsehen mitgeschnitten wurde.
Dieses außergewöhnlich besetzte Konzert spielten sie daraufhin auch in Deutschland zur Eröffnung eines Zyklusses, in dessen Rahmen seitdem alle Konzerte für mehrere Claviere von J.S. Bach von INVIA zur Aufführung gebracht werden. Die zusätzlichen Klavierpartner sind Oleg Polianski (Köln) und Marc Pierre Toth (Hannover). Begleitet wird dieses Projekt von verschiedenen Orchestern wie der Neuen Philharmonie Westfalen, den Kölner Solisten und der Sinfonietta Hungarica.