Konzerttermine

Herbst / Winter 2014

  • 28. Sept. 2014
  • 26. Okt. 2014
  • 16. Nov. 2014
  • 14. Dez. 2014

MORI - Romantische Cellogesänge

Sonntag, 28. September 2014, 17:00 Uhr

Aiki Mori (Violoncello)
Asa Mori (Klavier)

Programm

Frédéric Chopin (1810 - 1849)
Cellosonate g-Moll op. 65

César Frank (1822 - 1890)
Cellosonate A-Dur FWV 8

Antonín Dvořák (1841 - 1904)
"Waldesruhe" aus dem Zyklus "Aus dem Böhmerwald" op. 68 Nr. 5

Interpreten

Aiki Mori (Violoncello) wurde bei mehreren renommierten Wettbewerben in Japan ausgezeichnet. Sie errang u.a. den 1. Preis und den Grand Prix beim „Klassischen Musik Wettbewerb“ und den Goldenen Preis beim „Stars Von Morgen Wettbewerb“. Beide Preise erhielt sie als jüngste Preisträgerin in der ganzen Wettbewerbsgeschichte.
Aiki Mori wurde 1988 in Japan geboren. Im Alter von acht Jahren begann sie ihre Violoncelloausbildung bei Prof. Hakuro Mohri. Bereits nach ein paar Jahren nahm sie an verschiedenen Meisterkur-sen in Japan, Deutschland und Frankreich bei Alexander Rudin, Yan-Chang Cho, Wolfgang Boettcher und Philippe Müller teil. Im Alter von 14 Jahren erhielt die junge talentierte Cellistin die Einladung im Rahmen des Konzertzyklus in Oji Hall in Tokio mitzuwirken. Bereits ein Jahr später wurde sie in die Meisterklasse von Prof. Frans Helmerson an der Hochschule für Musik und Tanz Köln aufgenommen, wo sie anschließend 2009 ihr Diplom erwarb. Ihr Kammermusikspiel wurde sie gefördert von Harald Schoneweg, Anthony Spiri, Rainer Moog, Richard Gwilt, und Pavel Gililov. Weitere wichtige Impulse in der künstlerischen Entwicklung erlangte sie bei Prof. Karine Georgian und Prof. Roland Pidoux.
Ihre internationale Konzerttätigkeit führte die junge Künstlerin nach Japan, Deutschland, Frankreich, England, Ukraine, Polen, Russland sowie in die Schweiz. Als Solistin wurde sie u.a. zu dem Chernigov Philharmonischen Orchester, dem Kaluga Chamber Orchestra und dem Ensemble Anglo-Japanese Society of Wessex eingeladen. Im kammermusikalischen Bereich konzertierte sie u.a. mit den Mitgliedern des NHK Symphonie-Orchesters und des Nagoya Philharmonischen Orchesters. Außerdem wirkte sie beim Abschiedskonzert von Prof. York Höller an der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit. Im Jahr 2014 gab sie ein Duokonzert in St. George's Bristol (England) mit ihrer Schwester, der Pinaistin Asa Mori.

Asa Mori (Klavier) wurde 1981 in Japan geboren und begann ihre Klavierausbildung im Alter von sechs Jahren. Bereits ein Jahr später wurde sie mit zwei besten Preisen bei nationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Sie erhielt erste Preise beim „Kohnan Musik Wettbewerb“ sowie „Japan Piano Teachers Association Audition“, der ihr als jüngste Preisträgerin verliehen wurde. Des Weiteren gewann sie mehrere Preise bei verschiedenen nationalen-, und internationalen Wettbewerben, u.a. dem „Klassischen Musik Wettbewerb Japan“, „International Music Competition Nagoya“ sowie „Prix d'amadeo Jeunesse“. Als Solistin feierte sie ihr Debüt mit dem Staatlichen Krakower Kammerphilharmonischen Orchester.
Von 1997 studierte sie an der Toho-Gakuen-Oberschule für Musik in Tokio, wo sie anschließend im Jahre 2000 als ausgezeichnete Absolventin in Casals Hall in Tokio konzertierte. Sie setzte ihr Studium an der Toho-Gakuen-Hochschule für Musik in Tokio fort und wechselte 2002 an die Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo sie in die Meisterklasse von Prof. Pavel Gililov aufgenommen wurde. Im Jahre 2008 schloss sie ihr Diplom mit Auszeichnung ab und beendete ihr Klavierstudium mit dem Konzertexamen 2011.
Asa Mori gab regelmäßig Klavier- und Kammermusikabende beim „Eurasia Kulturverein” und bei der „Villa Musica-Stiftung“ der Landesregierung Rheinland-Pfalz. Von der „Yehudi Menuhin Live Music Now Köln“ wurde sie auch als Solo-Pianistin gefördert. Bei weiteren Konzerten arbeitete sie mit dem renommierten japanischen Komponisten Tokuhide Niimi zusammen. Außerdem konzertierte Asa Mori in 2009 mit den Solostreichern des NHK-Sinfonie-Orchesters, zu dem sie als hoch geschätzte Kammermusikerin eine Einladung erhielt. Sie gastierte bei Festivals wie z.B. dem „Ogaki Music Festival“ in Japan, „Amadeo Festival“ in Holland und „Klavierfestival Ruhr“ in Deutschland. Darüber hinaus sind einige Konzerte auch im Radio (SWR und WDR) übertragen worden. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie seit 2011 an der Internationalen Franz Liszt Akademie als Dozentin tätig.

Ensemble Corrélatif - Quator a vents (plus piano)

Sonntag, 26. Oktober 2014, 17:00 Uhr

Ensemble Corrélatif - Das Holzbläserquartett
Christian Strube (Flöte), Marion Klotz (Oboe), Matthias Beltz (Klarinette), Anne Weber-Krüger (Fagott)
und
Oleg Poliansky (Klavier)

Programm

W.A. Mozart (1756 – 1791)
Fantasie KV 608

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Drei Stücke für die Flötenuhr WoO 33 

Felix Leuschner (*1978)
beta-version (europe - 13:47 - unknown) 

André Caplet (1878 - 1925)
Quintette pour piano, flûte, hautbois, clarinette, basson

Klaviermusik der Romantik - "Nationale Schulen" II

Sonntag, 16. November 2014, 17:00 Uhr

Marc Pierre Toth und Volker Zwetzschke
(Klavier/-duo zu ein, zwei und vier Händen)

Programm

Deutschland: Max RegerPräludium und Fuge für die linke Hand allein

Russland: Alexander SkrjabinPrélude und Nocturne op. 9 für die linke Hand allein
                                                  Etüde op. 2 Nr. 1

               Sergej Rachmaninow - Prélude op. 23 Nr. 5

Italien: Gioacchino RossiniPéchés de vieillesse Nr. 7

Spanien: Manuel de FallaQuatros pieces espagnolas Nr. 3 und 4 

Norwegen: Edvard GriegNorwegische Tänze für Klavier zu vier Händen

Frankreich: Charles Valentin AlkanTrois Marches op. 40 Nr. 2 pour piano a quatre mains
                 Gabriel FauréDolly op. 56 Nr. 1 -4 pour piano a quarte mains 

Interpreten

Marc Pierre Toth (MPT)

Mit dem Erfolg von seiner informativen und humorvollen Konzertserie „What is SO great about Classical Music???“ präsentiert der kanadische Pianist sich auf den Bühnen verschiedenen Länder in bis jetzt fünf verschiedenen Sprachen.

MPT brach in 1990er Jahren sein Chemieingenieurstudium ab, um sich professionell der Musik bzw. dem Klavier zu widmen. Er hat in der Solistenklasse von Einar Steen-Nokleberg an der HMT Hannover das Konzertexamen mit Auszeichnung abgelegt. Danach hat er ein weiteres Studium des Hammerflügels und der historischen Aufführungspraxis bei Prof. Gerritt Zitterbart fortgesetzt und abgeschlossen. Zu dieser Zeit hatte er bereits ein Bachelor Diplom, ein Magister, ein Lizentiat Diplom und ein Kammermusik Diplom in Kanada und Italien erhalten. MPT ist weltweit als Solist mit diversen Orchestern aufgetreten.

Als Preisträger machte er bei intern. Wettbewerben in Kanada, den USA, Italien und anderen Ländern auf sich aufmerksam, so z.B.: als 3. Preisträger beim renommierten „Ferruccio Busoni“ Wettbewerb 2000 Bozen (Italien). Dazu erhielt er Preise beim Schumann Wettbewerb 2007, „Luciano Gante“ 2006, „Prokofjew-Wettbewerb“ 2003 (Italien), Chopin-Wettbewerb „Roma“ 2003 „Compositores d’Espana“ 2003, Preis und Bach-Sonderpreis „Antonio Napolitano“ 2002, 2. Preis beim „Vincenzo Bellini“ 2002, 3. Preis und Liszt-Preis „Valsesia Musica“ 2001, Grand Prix beim „Future Virtuosos Competition“ (Japan). MPToth kann auf zahlreiche verschiedene Projekte (4Beethoven4, Goldberg – Das Ballett, Visions Fugitives, Claudel-Rodin-Chopin, Präludien und Fugen…) in Deutschland und Österreich mit dem Wiener Choreograph Jörg Mannes zurückblicken.

Nach seinen von Publikum und Kritik hoch gelobten Leistungen in der Saison 2007-08 an der Staatsoper Hannover wurde er als Solist von der Philharmonie Paderborn für Herbst 2008 und die Wiederaufnahme von ‚A propos Bach’ in der Staatsoper Hannover eingeladen. Seit der CD Aufnahme 2005 für TUNAP spielt Marc Toth regelmäßig mit dem Geiger Christoph Seybold sowie mit den Violinisten Irene Chatsisavas, Hyuk-Joo Kwun und Solenne Paidassi zusammen.

Mit großem Erfolg hat er Meisterkurse an verschiedenen Universitäten gegeben, so z.B. in Kanada, den USA, Süd-Amerika und Italien. 2010 hatte er eine Vertretungsprofessur für Klavier, historische Tasteninstrumente und Kammermusik an der Universite Laval in Quebec (Kanada) übernommen. Seit Herbst 2009 freut er sich über die große Nachfrage nach seinem integralen Zyklus aller Beethoven-Sonaten – bis dato in Deutschland, Kanada und Italien. 2011 hat er ein Doppel-CD (Beethoven Sonaten opp. 2 sowie klassische Variationen von Haydn, Mozart und Beethoven) für das Klassik Label eingespielt.

Volker Zwetzschke

geboren 1973 in Recklinghausen, erhielt bereits in sehr jungen Jahren Klavierunterricht. Später bekam er Privatunterricht bei Rainer Maria Klaas und Joanna Jakubovska. Den entscheidenden Anstoß, die Musik zum Beruf zu machen, verdankt Volker Zwetzschke den Anregungen der belgischen Komponistin Jacqueline Fontyn. Sein Studium in der Klavierklasse von Prof. Michael Keller an der Musikhochschule Detmold / Abt. Münster schloss er 1999 mit dem „Staatlichen Klavierlehrerdiplom“ ab. Dort begann er zunächst auch das Aufbaustudium der „Künstlerischen Reife“, wechselte dann 2001 zu Prof. Einar Steen-Nøkleberg nach Hannover, wo er 2003 sein Abschlussexamen mit „Sehr gut“ ablegte. Weitere musikalische Anregungen erhielt er außerdem im Rahmen von Meisterkursen von Tibor Szasz (Freiburg), Volker Banfield (Hamburg), Einar Steen-Nøkleberg (Hannover), Hans Leygraf (Salzburg), Bernd Glemser (Würzburg) und Mikhail M. Aleksandrow (Moskau).

Nebenher widmete Volker Zwetzschke sich von 1992-97 dem Studium der Philosophie bei Prof. Dr. Albert Stüttgen an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster.

Von 1996 bis 2011 spielte Volker Zwetzschke regelmäßig mit Jana Prjaschennikowa in der Besetzung für Klavier zu vier Händen. Zusätzlich zu ihrer solistischen Ausbildung studierten sie 2001-04 speziell als Klavierduo an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Michael Keller. Gemeinsam besuchten sie Meisterkurse bei Radoslav Kvapil  (Prag)  mit dem Schwerpunkt „Tschechisch-böhmische Musik“ und dem Klavierduo Begona Uriarte / Karl-Hermann Mrongovius (München). Beim „6th Concours Grieg – International Competition for Pianists in Oslo 2005“ wurden ihnen gleich vier Preise zuerkannt: 1. Preis (Prix d`Oslo), Grieg-Preis, Publikumspreis und Sponsorenpreis. Des Weiteren beinhaltete der Wettbewerbsgewinn eine von der Internationalen Grieg-Gesellschaft Oslo geförderte Super Audio CD-Produktion (erschienen Dezember 2006). Einer ausgeprägten inländischen Konzerttätigkeit mit Auftritten und Einladungen im Rahmen renommierter Reihen und Festivals stehen erfolgreiche Gastspiele im europäischen Ausland gegenüber. Seit der Saison 2013/14 spielt er im Duo mit dem kanadischen Pianisten Marc Pierre Toth, mit dem er bereits einige Duokonzerte im Rahmen des seit 2005 laufenden Marler Bach-Zyklus gab.

Als Klavierpädagoge ist er seit Mitte der 1990er Jahre tätig und hat mittlerweile einer ganzen Reihe von SchülerIinnen den Zugang zu deutschen Musikhochschulen ermöglicht. 2008 assistierte er erstmalig als Dozent bei einem Internationalen Klaviermeisterkurs von Oleg Poliansky.

Des Weiteren ist er Initiator und künstlerischer Leiter der 1996 begründeten Reihe der „Kammerkonzerte auf der Wasserburg Lüttinghof“ in Gelsenkirchen. Von 2001-03 zeichnete Volker Zwetzschke ebenfalls für die künstlerische Leitung des „Europäischen Klassikfestival Ruhr“ verantwortlich. Für dieses Festival konzipierte er 2008 im Rahmen der Vorbereitungen auf das Kulturhauptstadtprojekt RUHR.2010 die Reihe „Ars musica ad Lupiam“ (Konzerte in Burgen, Schlössern, Kirchen und Kapellen entlang der Lippe von Hamm bis Wesel) und hat seit 2009 die Gesamtleitung als künstlerischer Leiter inne.

Schalamov - Piano!

Sonntag, 14. Dezember 2014, 17:00 Uhr

Programm

Ludwig van Beethoven (1770 -1827)
Sonate op. 53 ("Waldstein")

Pjotr I. Tschajkowskij (1840 - 1893)
Dumka op. 59

Aleksander N. Skrjabin (1872 - 1915)
Sonate-Fantasie op. 19 

Frédéric Chopin (1810 - 1849)
Andante spianato et grande polonaise brillante op. 22
Ballade op. 47
Nocturne op. 55 Nr. 1
Scherzo op. 20

Interpreten

Michael Schalamov
wurde 1970 in Rostow am Don geboren und frühzeitig als musikalisches Talent gefördert. Von 1977-85 besuchte er die Klavierklasse von Frau Prof. Litvinova an der Zentralen Ipollitov-Ivanov-Musikschule in Rostow am Don, gefolgt von einer weiterführenden Ausbildung bis 1989 am Akademischen Musikcollege des Tschajkowskij-Konservatoriums Moskau bei Frau Prof. Mieserova. 1990 begegnete er dann Prof. Vladimir Krainev, der ihn in den nächsten zehn Jahren am Moskauer Gnessin-Institut sowie an der Musikhochschule Hannover ausbildete.
Im Anschluss stand Michael Schalamov Prof. Krainev bis zu dessen Tode im Jahre 2011 als Assistent treu zur Seite – eine für Künstler außergewöhnlich lange Zusammenarbeit und das auch noch auf einem pianistisch-musikalisch herausragenden Niveau.
Trotz dieser intensiven Lehrtätigkeit, die Michael Schalamov bis zum heutigen Tage an der Musikhochschule Hannover ausübt, reüssierte er sehr erfolgreich bei diversen internationalen Wettbewerben, wie z.B. 1993 beim Internationalen Ferruccio Busoni Wettbewerb in Bozen (Italien) oder beim Internationalen AMA Calabria-Wettbewerb in Italien, wo ihm 1997 und 2003 jeweils der 2. Preis verliehen wurde.
Klavierabende in aller Herren Länder begleiten Schalamov ebenso wie zahlreiche Mitgliedschaften als Juror renommierter internationaler Klavierwettbewerbe rund um den Globus.
Als Gründungs- und Vorstandsmitglied der “Internationalen Vladimir-Krainev-Gesellschaft zur Förderung junger Musiker” trägt Michael Schalamov auch dafür Sorge, dass das künstlerische Vermächtnis seines Mentors nicht in Vergessenheit gerät.